Lineup 2011

Voodoo Circle

Als im Dezember 2008 das VOODOO CIRCLE Debüt veröffentlicht wurde, hatte das dasJahr endlich sein spätes Hard Rock Highlight. Schon lange vorher war die neue Bandvon Silent Force Masterminds Alex Beyrodt ein heiß diskutiertes Thema in der Szene,aber das Ergebnis überraschte dann doch. Denn „Voodoo Circle“ war das Album,welches Musikfans schon seit Jahren sehnsüchtig erwarteten. Die Kombinationüberzeugte auf ganzer Linie: intelligentes Songwriting, überragende musikalischeFähigkeiten, leidenschaftlicher Gesang. Das alles im klassischen Soundgewand, aberkombiniert mit den technischen Möglichkeiten der Neuzeit, ohne die Balance zuverlieren. Weder zu modern noch hoffnungslos retro. Jetzt, 2 Jahre später, erscheintendlich der lang ersehnte Nachfolger „Broken Heart Syndrome“.

vefBei Alex Beyrodt’s VOODOO CIRCLE geht es aber nicht nur darum, den Spirit der altenGroßmeister wieder zu beleben. Ohne Zweifel haben Bands wie Rainbow, Whitesnakeund Deep Purple mit ihren Klassikern Geschichte geschrieben, aber es bedarf neuerBotschafter, die die Fackel weiter tragen und neben der alten auch eine neue Generationvon Hard Rock Fans begeistern. Da auch Beyrodt und seine Band alles andere als grünhinter den Ohren sind, verwundert es nicht weiter, dass sie über exzellentes Rüstzeugverfügen: Erfahrung, Persönlichkeit und beeindruckende musikalische Fähigkeiten, ohneZweifel auf Weltklasse-Niveau. Die Kombination aus Alex’ geschmackvollerGitarrenarbeit und dem warmen Vintage-Sound bildet die Basis dessen, was VOODOOCIRCLE ausmacht. Auch die Dynamik ist ein wesentlicher Faktor, denn hierdurcherhalten die 12 neuen Voodoo-Tracks eine unglaubliche Tiefe und Atmosphäre. Dazukommt die fantastische Stimme von David Readman (Pink Cream 69), der auf „BrokenHeart Syndrome“ die beste Gesangsleistung seiner bisherigen Karriere abliefert. AuchKeyboarder Jimmy Kresic steht in Sachen Kreativität und Klasse seinen Bandkollegen innichts nach. Das hochwertige Line-Up wird von der Basslegende Mat Sinner (Sinner,Primal Fear) und Dezperadoz-Drummer Markus Kullmann mit weiteren herausragendenMitstreitern vervollständigt.

Wozu diese fünf Herren in der Lage sind, wird beim Opener “No Solution Blues” sofortdeutlich. Diesen Refrain kriegt man auch nach Wochen nicht mehr aus dem Kopf. Derperfekte Start in ein perfektes Album. Die folgenden 52 Minuten gleichen einerAchterbahnfahrt durch die Gefilde des Hard Rocks. Der düstere, hämmernde Titelsong,das starke „King Of Your Dreams“, das Rainbow-mäßig rockende „The Heavens AreBurning“, die wundervolle Ballade “Blind Man” oder der Up-Tempo Kracher „Wings Of The Fury“ – sie alle legen Zeugnis von den schier grenzenlosen musikalischenMöglichkeiten VOODOO CIRCLEs ab. Mit dem fast 7-minütigen „Devil’s Daughter“ findetsich hier auch eine sehnsuchtsvolle bluesige Halb-Ballade voller Atmosphäre. Es sindTracks wie dieser, die auch auf jedem Klassikeralbum der 70er Jahre-Rockgigantenstehen könnten. Man kann den Geist regelrecht spüren, der entsteht, wenn echte Bandszusammen jammen und einfach ihrer Inspiration folgen.

VOODOO CIRCLE selbst über ihr Werk: "Der Albumtitel ein sehr persönlichesStatement. 2009 war für viele in der Band ein extrem schwieriges Jahr. Auch (undbesonders) für Alex, der einen persönlichen Tiefpunkt erlebte. Nach einemereignisreichen Jahr hat er diese Erfahrungen nun in Form von „Broken Heart Syndrome“verarbeitet“.

VOODOO CIRCLEs zweites Album erfüllt nicht nur die enormen Erwartungen, die durchden brillanten Vorgänger entstanden sind, nein – und das ist die wirkliche Überraschung– es übertrifft diese sogar spielend. Mix und Mastering des erfahrenen Dennis Wardtrugen schlussendlich das letzte Puzzle-Teil zum Gelingen dieses Ausnahmealbums bei.“Broken Heart Syndrome“ wird schon von Veröffentlichung an als Klassiker gelten.Abwechslungsreicher, ehrlicher Vintage (Hard) Rock hat nie besser geklungen!